TEE GENUSS

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15.11.2017

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 zum Themenkomplex
Tee

 

Das meint die online Enzyklopädie WIKIPEDIA zum Thema Tee:

 

Tee (chinesisch Pinyin chá, [tʂʰɑ˧˥], im Min-Nan-Dialekt gesprochen „tê“) ist ein heißes Aufgussgetränk, das aus unterschiedlichen Pflanzenteilen (Blättern, Knospen, Blüten, Stängeln) der Teepflanze zubereitet wird. Tee ist ein Genussmittel.

Tee enthält, je nach Pflanzenteil (Knospe am meisten, Blätter absteigend) bis zu 4,5 Prozent Coffein. Im 19. Jahrhundert wurde dieser Wirkstoff im Tee als Thein oder Teein bezeichnet. Das Getränk wurde bis zur Rechtschreibreform von 1901 mit th als „Thee“ geschrieben.

Im weiteren Sinne wird als „Tee“ ein heißes Aufgussgetränk bezeichnet, das aus unterschiedlichen Teilen verschiedener Pflanzen zubereitet wird. Dazu gehören auch Kräutertees und Früchtetees. Verwendete Pflanzenteile sind je nach Sorte der Pflanzen Blätter, Knospen, Blüten, Früchte, Stängel, Rinde oder auch Wurzeln.

 

Aber es gibt auch zahlreiche Arznei-Tees:

Zelluläre Drogen werden wegen ihres hohen Gerüststoffanteils fast immer als Auszug angewendet.

Arznei-Tee

Die einfachste Form des Auszugs ist die Teebereitung: dazu wird die grob oder fein geschnittene Teedroge durch Abkochung (Dekokt), Aufguss oder Kaltansatz (Mazeration) mit Wasser zu einem Getränk verarbeitet.[11] Bei bestimmten Drogen, wie den Früchten der Doldenblütler, ist es üblich, sie unmittelbar vor der Anwendung „anzustoßen“ (d.h. etwas zu quetschen), damit sie ihre Wirkstoffe besser freisetzen.
Drogen für die Teebereitung (Arzneitee) werden als lose Ware oder portioniert in Teefilterbeuteln in den Verkehr gebracht. Je nach Indikation werden Einzeldrogen oder Drogenmischungen (Teemischung, lat. Species) verwendet.

Neben der innerlichen Anwendung als Tee kommen die klassischen Teedrogen, bzw. ihre Auszüge – teilweise in traditioneller Überlieferung als Hausmittel – in Form von Umschlägen, Spülungen, Wickeln, Bädern und Kräuterkissen auch äußerlich zur Anwendung.

Phytopharmaka

Drogenzubereitungen werden durch Verfahren wie Pulverisierung, Extraktion, Pressung, Destillation, auch in Kombination mit Fermentation, Fraktionierung, Anreicherung und Reinigung aus Drogen hergestellt. In der verfahrenstechnischen Herstellung von Auszügen werden neben Wasser ferner organische Extraktionsmittel wie etwa niedere Alkohole verwendet, wodurch lipophile Stoffe besser ausgezogen werden. Es entstehen Tinkturen, ätherische Öle, Presssäfte, Flüssig-, Dick- und Trockenextrakte, die teilweise direkt angewendet werden können, häufiger aber industriell weiter verarbeitet werden zu den verschiedensten arzneilichen Darreichungsformen (Phytopharmaka).

Hilfsstoff

Manche Pflanzendrogen werden den Arzneitees nicht zwecks arzneilicher Wirkung, sondern zur Verbesserung von Geschmack oder Aussehen („Schmuckdroge“) zugesetzt. Nichtzelluläre Drogen werden ebenfalls als pharmazeutische Hilfsstoffe verwendet, wie etwa Gummi arabicum, Bienenwachs oder Wollwachs.

 

   
  



  


 





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